Schon als Kind wusste ich: Haare sind mein Ding.
Ich habe Puppen frisiert, Freundinnen gestylt und jede Gelegenheit genutzt, kreativ zu sein. Nach der Schule war klar: Ich werde Friseurin.
Meine Ausbildung absolvierte ich in einem großen Unternehmen – engagiert, ehrgeizig und immer mit dem Anspruch, besser zu werden. Ich liebte meinen Beruf und fühlte mich in meinem Handwerk zuhause.
Doch irgendwann kam die Frage: „War’s das schon?“
Ich entwickelte mich weiter, aber die Branche blieb stehen. Also wagte ich einen Neuanfang: Ich ging ins Ausland, probierte Neues aus und ließ den Friseurberuf für mehrere Jahre hinter mir.
Aber meine Leidenschaft ließ mich nie los.
Immer wieder beobachtete ich Stylist:innen, verfolgte Trends und merkte: Ich will zurück.
Während der Pandemie wurde mir bewusst, wie wertvoll ein echtes Handwerk ist.
In diesem Moment wusste ich: Ich will zurück – aber anders. Vorwärts, nicht rückwärts. Mit neuer Perspektive und einem höheren Anspruch an mich selbst als Friseurmeisterin in Berlin.

